Osteopathie
Osteopathie ist keine neue Wissenschaft. Ihr Grundkonzept wurde bereits 1874 von dem amerikanischen Arzt Dr.
Andrew Taylor Still entwickelt.
Wörtlich übersetzt bedeutet Osteopathie "Knochenleiden". "Osteo-" steht hier jedoch aus historischen Gründen stellvertretend für alle Arten von Gewebe, die von Osteopathen behandelt werden. (Muskeln, Bänder, Gefäßsysteme, Nerven, etc.).
Bis Anfang dieses Jahrhunderts wurde Stills Konzept der Osteopathie in den cranialen (va. Schädelsystem), und visceralen (Innere Organe) Bereichen erweitert.
Vornehmlich in den USA, England, Frankreich und Belgien entwickelte sich die Osteopathie seit Beginn dieses Jahrhunderts ständig weiter. In der Folgezeit entstanden unterschiedliche Lehrphilosophien, deren verschiedene Standpunkte bis heute einen fruchtbaren Nährboden für dynamische Weiterentwicklungen
bieten.
Seit einigen Jahren verbreitet sich die Osteopathie verstärkt weltweit. Speziell in Nordamerika und Europa nimmt die Zahl der Osteopathen sprunghaft zu.
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